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Lebensbedrohende Erkrankungen

Eine scheinbar lebenslimitierende Diagnose stellt das Leben von Betroffenen und ihren Angehörigen oft grundlegend auf den Kopf. Ängste, Unsicherheiten, körperliche Belastungen und viele offene Fragen begleiten den Alltag und können das gesamte Familiensystem herausfordern.
Wir bieten einen geschützten Raum, in dem Sorgen, Gefühle und persönliche Themen Platz finden dürfen. Mit Gesprächen, körperorientierter Begleitung, und der unterstützenden Begegnung mit den Pferden, begleiten wir Sie achtsam durch diese herausfordernde Lebensphase.
Gemeinsam stärken wir Ihre Ressourcen, fördern Zuversicht, und unterstützen Sie dabei, Ihren eigenen Weg im Umgang mit der Erkrankung zu finden.

Aber wie der Tod nicht aufhört zu existieren, wenn wir nicht an ihn denken, so auch nicht die Angst.“ (Riemann, 1961, 2009, S 7)​​​
Kinder begegnen einer schweren oder unheilbaren Erkrankung oft auf eine Weise, die Erwachsene tief berührt. Mit ihrer Natürlichkeit, ihrer Ehrlichkeit, und ihrer Fähigkeit im Moment zu leben, zeigen sie uns häufig, was im Leben wirklich zählt - Nähe, Geborgenheit, Verbundenheit, Liebe, und gemeinsame Zeit.
Gleichzeitig tragen sie eine Last, die kein Kind alleine tragen sollte. Deshalb brauchen sie Menschen, die ihnen Halt geben, sie begleiten und ihnen mit Liebe, Verständnis und Aufmerksamkeit begegnen.
Denn gerade in herausfordernden Zeiten sind Nähe, Vertrauen, und Geborgenheit von unschätzbarem Wert.

„Das Besondere, das geheimnisvoll Wirkende und so oft Heilende zwischen Mensch und Pferd verdient höchsten Respekt und Hochachtung und geschieht so oft unbemerkt, wie nebenbei. Dieses besondere psychische Phänomen verdient achtsame Beobachtung, Beschreibung und Erforschung im allerbesten wissenschaftlichen Sinn und sollte kranken Menschen nicht vorenthalten werden.“     (Weiger, 2008,S 108)


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